2010/12/05

was ist weihnachten eigentlich...

...wen man in einem ganz unchristlichen land ist?
ich liebe die advents-und weihnachtszeit. backe mehr plätzchen, als selbst meine schwester essen kann. mache einen adventskranz und scherenschnitte aus glanzpapier, die dann im ganzen haus aufgehängt werden. und was weihnachten selbst angeht, da bin ich die schlimmste konservative, die man sich vorstellen kann.
aber wenn man dann auf einmal so weit weg von allen traditionen und weihnachtsgefühlen ist, kommt eine interessante frage auf: was bedeutet mir weihnachten eigentlich, wenn man mal den ganzen festlichen klimbim weglässt? was ist weihnachten ohen plätzchen, späziergänge in der dunkelheit mit den händen tief in den taschen vergraben, um die lichterdekorationen zu bewundern, ohne die lieder, gebräuche und erinnerungen?
und ich muss gestehen, es bleibt vielleicht weniger übrig, als mir lieb ist.
und das mir, der pfarrerstochter und theologiestudentin?
vor ein paar tagen habe ich mit zwie freundinnen hier scherenschnitte gebastelt, und jetzt verzieren sie mein zimmer und unsere türen. an meiner wand hängt der wunderschöne adventskalender, den mir mein vater geschickt hat. auf dem regal stehen dosen mit plätzchen, die ich mit den jungs vor ein paar tagen gebacken habe. und grade habe ich die zweite kerze angezündet. und daher bin ich grad auf das thema gekommen: ich habe auf die kerzen geschaut und mich über ihr warmes licht gefreut, das zu sehen mir grad so wohl tut. aber dabei ging es mir um die wärme des lichts, das gefühl von gemütlichkeit, die erinnerung an viele adventskerzen zu hause - und gar nicht um die bedeutung dieser kerzen.
hm...
fröhlichen zweiten advent?


1 Kommentar:

  1. Hm, ich muss ja sagen, dass ich echt froh war, vor Weihnachten wieder zuhause zu sein, aber ich bin ja auch selbsterklärtes Winterkind (obwohl ich technisch noch im Herbst Geburtstag hab). Ich wünsch dir eine schöne Adventszeit, finde dir deine Inseln.

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